Weihnachtsgrüsse der FF-Schulendorf 2017

Wir bedanken uns bei allen Kameraden, für die in 2017 geleistete Arbeit und wünschen Euch und Euren Familien, sowie unseren Förderern und Freunden der Freiwilligen Feuerwehr Schulendorf, ein geruhsames Weihnachtsfest,Zufriedenheit,Gesundheit und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr 2018.

Henning Beck – Wehrführer und Jörg Koch – stellv. Wehrführer

Zum nachdenken ( Mitgliederwerbung)

Die sinkenden Mitgliederzahlen in den Freiwilligen Feuerwehren sind ein Problem. Der Film zeigt eindringlich, wie groß das Problem zukünftig vielleicht einmal werden könnte.
Wir wollen aber, dass es gar nicht erst dazu kommt.

Wir brauchen euch….

Quelle:You Tube

17.11.2017 Hohe Auszeichnung für Kamerad BM Gunter Beck

Am 17.11.2017 wurde unser Kamerad Brandmeister Gunter Beck,  auf der Mitgliederversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Herzogtum Lauenburg, in Elmenhorst mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber geehrt. Hier einige Eckdaten aus dem Werdegang seiner Feuerwehr – Laufbahn:

1972-1979 Mitglied der FF-Talkau

1983-2008 Mitglied der Einsatzabteilung der FF-Schulendorf, seit 2008 Mitglied der Reserveabteilung FF-Schulendorf.

Gunter hat diverse Aufgaben im Vorstand absolviert, unter anderem: Gruppenführer, Kassenführer, Stellv. Gemeindewehrführer.

Von 2000-2007 war Gunter stellvertretender Amtswehrführer des Amtes Büchen.

Auf Kreisebene als Ausbilder im Bereich Funk Ausbildung sowie Absturzsicherung seit mehr als 24 Jahren tätig.

Seit 2002 Mitglied in der Technischen Einsatzleitung wo er an div. Großschadenlagen im Einsatz war.

Gunters unermüdlicher Wille, sich fort zu bilden, möge jüngeren Kameraden ein Vorbild sein.

Von deinen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schulendorf nochmal Herzlichen Glückwunsch zu dieser wahrlich nicht alltäglichen Auszeichnung und bleibe uns noch lange mit deinem Rat und Tat erhalten.

von links nach rechts: stv. Wehrfüher J.Koch, BM G.Beck, Wehrführer H.Beck
Das deutsche Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber, so sieht es aus

 

 

Einsatz 15/2017 Technische Hilfe -Wetterschaden-

Am 18.11.2017 um 12:05 Uhr erfolgte die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr-Schulendorf per Sirene und Funkmelder.

Die Alarmdepeche führte uns in den Mühlenweg, wo ein besorgter Bürger,  in einer Birke in 10 und 12m Höhe zwei angebrochene mittelgroße Äste entdeckt hatte und er befürchtete,bei einem an  diesem Tag stark böigem Wind, die Äste könnten auf die Fahrbahn stürzen. Vorausschauend hatte die Leitstelle Süd, die Kameraden aus Schwarzenbek mit ihrer Drehleiter mit alarmiert. Mit 6 Kameraden aus Schulendorf und unserem MLF 10/6 wurde ausgerückt. Gemeinsam mit den Schwarzenbekern, wurde die Gefahr beseitigt und nach einer Stunde die Fahrbahn wieder freigegeben. Um 13:15 meldete sich die FF-Schulendorf wieder einsatzbereit auf Wache.

FF Schwarzenbek bedient die DL und FF Schulendorf übernimmt das Sägen
Anfahren des ersten Baumes
Für diesen Einsatz war eine Bügelsäge ausreichend
Der zweite Baum wird angefahren
Der Kamerad aus Schulendorf beim absägen der gebrochenen Äste

Einsatz 14/2017 – 12.11.2017 Ölspur durch Schulendorf

Wieder einmal bescherte uns eine Ölspur Arbeit, auf unserem Übungsdienst am 12.11.2017 war eigentlich Hydrantenkontrolle angesagt, jedoch die Kameraden die in Franzhagen den Kontrolldienst durchführen sollten ,bemerkten auf ihrer Strecke eine Ölspur. Diese verlief dann auch 3 Kilometer von Franzhagen bis Ortsausgang Schulendorf. Damit erlebte unser, in diesem Jahr für diese Art von Einsätzen angeschaffte Streuwagen -Ölbindemittel- seine Premiere. Die Ölspur wurde abgestreut und anschließend der ursprünglichen Tätigkeit der Hydrantenkontrolle nach gegangen. Für Sehr gut wurde der neue Streuwagen in Sachen Bedienung und Verbrauch von Ölbindemittel gegenüber der alten Methode mit unseren Gardena Streuwagen befunden.

Der Streuwagen wird für seine "Erste Ölspur" vorbereitet
Vorteil des neuen Streuwagens 2 Säcke Ölbindemittel Fassungsvermögen
Feine Dosierung des Bindemittels, ermöglichen lange Distanzen am Stück abzustreuen
Uwe sorgt für Nachschub
So zog sich die Ölspur durch unser Dorf

Einsatz Nr.13/2017 – 03.11.2017 Wohnungsbrand Witzeeze

Um 16:00 Uhr am Freitag den ,03.11.2017 Eingang Alarmfax: Wohnungsbrand in Witzeeze. Unverzüglich rückte unser MLF 10/6 mit 6 Kameraden und unser MTW mit 2 Kameraden in Richtung Witzeeze aus. Vor Ort waren die Witzeezer Kameraden und die Büchner Kameraden mit den Löscharbeiten beschäftigt, so dass unsere 2 Kameraden unter Atemschutz erst einmal in Bereitschaft blieben.Wie sich herausstellte, wurde bei dem Brand eine Person verletzt, der Rettungsdienst entschied den Rettungshubschrauber aus Wandsbek einfliegen zu lassen. Wir unterstützen den Rettungsdienst beim Transport der verletzten Person, vom Rettungswagen in den Rettungshubschrauber.

Gegen 17:15 Uhr waren wir wieder einsatzbereit im Gerätehaus.

Am Einsatz beteiligt: FF-Witzeeze, FF-Büchen, FF-Schulendorf, Rettungsdienst, RTH Wandsbek und Polizei

MTW Schulendorf in Bereitstellung
Atemschutzträger Schulendorf in Bereitstellung
Rettungshubschrauber aus HH-Wandsbek kurz vor dem abheben

 

24.10.2017 Unfall LKW gegen Baum

Um 5:00 Uhr heute morgen Vollalarm für die FF-Schulendorf , zwischen Schulendorf und Bartelsdorf  kurz hinter dem Sportplatz ist ein 7,5t Lkw in den Graben und gegen 2 Bäume gefahren. Am Einsatzort befand sich schon Polizei und Rettungsdienst , der Fahrer des LKW war glücklicherweise nur leicht verletzt und war in Behandlung des Rettungsdienstes. Einer von den beiden Bäumen lag auf dem Fahrerhauses des LKW und wurde von uns mit Hilfe eines Teleskopladers heruntergehoben und am Boden mit der Motorsäge zerkleinert. Nach 1,5 Std rückten wir wieder ins Gerätehaus ein. Stefan und Jörg die beide noch am Samstag auf den Rescue Days in Schwarzenbek waren und heute mit an der Einsatzstelle , konnten heute sozusagen technische Hilfeleistung in ihrer eigenen Wehr miterleben.

Im Einsatz waren unser MLF 10/6 und unser MTW.

Diesen Baum galt es vom Führerhaus zu entfernen
Erkundung des Führerhauses
Beträchtlicher Schaden glücklicherweise nur leicht verletzter Fahrer
Arbeit erledigt den Rest übernimmt der Abschleppdienst

21.10.2017 Besuch der Rescue Days in Schwarzenbek

Am 21.10.2017 sind 3 Kameraden der Einladung zu den Weber Rescue Days in Schwarzenbek gefolgt. Daniel, Stefan und Jörg besuchten das Trainingsgelände am Gymnasium Buschkoppel und konnten der Ausbildung der weltweit angereisten Teilnehmer zu schauen. Interessant war für uns der Einsatz der dem heutigem Stand der Technik entsprechenden Rettungsgeräte in diesem Fall der Firma Weber-Rescue -Systems. Es fiel auf, der Trend geht zunehmend zu Akkubetriebenen Rettungsmitteln. Ein großes Lob auch an die Schwarzenbeker Kameraden die dieses Event zu organisieren hatten. Mit vielen interessanten Eindrücken ging es dann am späten Nachmittag nach Hause.

Daniel im Gespräch mit Stationspersonal
Rettungsgerät im Einsatz
Stefan und Daniel als Zuschauer
Weber Ausbilder informieren mit Tipps und Tricks
Internationale Ausbilder sowie Auszubildende
Der Trend geht zu immer mehr Akkubetrieb
Station für Station wurde besucht hier eine LKW Station
Daniel im Gespräch mit Schwarzenbeker Kameraden
Sogennante 0-Serien Fahrzeuge hatten auch ihre Begegnung mit Schere und Spreizer
Auch ein Erlkönig wurde zerlegt

05-07.10.2017 Sturm Xavier hält uns auf Trab

An drei Tagen, waren wir aufgrund des Sturmtiefs “Xavier” gefordert. Am 05.10 nachmittags begann die Einsatz -Serie, bei Einsätzen im eigenen Ausrückebereich, unter anderem zum Engelsberg, Birkenallee, Mühlenweg , in den Strüken und zum Schulwald mussten wir tätig werden.  Danach unterstützen wir unsere Müssener Kameraden bei Ihren Einsätzen. Am 06.10. ging es ab 12:15 Uhr noch einmal nach Müssen und anschließend wieder zum Engelsberg (droht Baum zu fallen). Am 06.10. ab 16:00 Uhr wurde eine Baumkrone mit Hilfe der Drehleiter und Kameraden aus Schwarzenbek im Strüken komplett entfernt,ein Folgeeinsatz der am Tag zuvor nicht mehr erledigt werden konnte. Zum Schluss  am 07.10. wurde ab 10:30 Uhr ebenfalls ein Folgeeinsatz vom 05.10. mit den Kameraden aus Schwarzenbek und ihrer Drehleiter bei einem Grundstück am Ehrenmal erledigt. Anbei Bilder von den Einsätzen,die eine ungefähre Ahnung von der gewaltigen Kraft des Sturmes, erahnen lassen.

Die Gemeinde Schulendorf und die Freiwillige Feuerwehr Schulendorf bedanken sich bei den Kameraden aus Schwarzenbek mit Ihrer Drehleiter für die tatkräftige Unterstützung.

05.10.2017 Schadensbegutachtung am Engelsberg
05.10.2017 Sturm Xavier hat ganze Arbeit geleistet
06.10.2017 Nochmal Richtung Engelsberg
Baum droht zu fallen
Gefahr beseitigt
Nun, auf Länge sägen
Abtransport mit Hilfe unserer Kameraden aus der Landwirtschaft
Aufräumen immer wieder aufräumen.....
..........
07.10.2017 Folgeeinsätze abarbeiten mit der DL aus Schwarzenbek
Die Schwarzenbeker Kameraden im Einsatz
Fertig, aber der nächste Einsatz wartet schon
Verpflegung muss sein, Danke an Karin und Paul
Den Rest erledigen die Schulendorfer Kameraden
.........
07.10.2017 Folgeeinsatz Nr.2 wieder die DL aus Schwarzenbek bei uns Im Einsatz
Auch hier wird Bruchholz entfernt
Modernste Technik im Einsatz
Auch heute soll die Verpflegung nicht zu kurz kommenn

40. Feuerwehrmarsch wir waren dabei

Mit 6 Kameraden ging es um 8:00 Uhr am Samstag den 16.09.2017 auf nach Mölln zum Uhlenkolk. Ab neun Uhr machten wir uns auf die 10 km lange Strecke, durch die schöne Natur rund um die Möllner Seen. Nach passieren aller Streckenposten und Halt zu einer kleinen Teepause, erreichten wir wieder den Startpunkt und ließen uns die Erbsensuppe schmecken. Alle 6 Kameraden stellten somit, laut Urkunde ihre körperliche Einsatzbereitschaft unter Beweis. Gegen 11:15 wurde der Rückweg angetreten. Bemerkenswert ist,das daß Durchschnittsalter der teilnehmenden Kameraden bei 50,5 Jahre lag und somit leider wieder einmal mehr, die “alten Hasen” mehr Interesse an solchen Veranstaltungen zeigten.

Mit strammen Schritt durch Wald und Flur
Das Marsch -Team Schulendorf nach 10 Km am Ziel
Der gemütliche Teil
Es schmeckt!
Wir waren dabei

14.08.2017 Übungsdienst Thema Feldberegnungen in der Gemarkung Schulendorf

Eine Premiere zu diesem Übungsdienst, versprach unser heutiges Thema. Da sich um Schulendorf mittlerweile 12 Feldberegnungsbrunnen befinden, lag es Nahe diese einmal auf ihre Verwendbarkeit für unsere Feuerwehr zu überprüfen. Interessant war dabei zum einen, natürlich die Lage und die die Art der Förderung, die solche Brunnen mit sich bringen. Zur Lage ist zu sagen ,das für jeden von den anwesenden Kameraden nun bekannt ist an welcher Stelle in unserer Gemarkung sich Beregnungsbrunnen befinden. Auf jedem Fahrzeug liegen zudem Pläne aus, auf denen diese Brunnen zur Orientierung eingezeichnet sind. Zwei Arten von Beregnungsbrunnen existieren in der Gemeinde, zum einen solche ,die über eine elektrisch betriebene Brunnenpumpe verfügen, die aus Sicherheitsgründen nur mit dem Eigentümer in Betrieb genommen werden soll, und zum anderen solche die als Saugbrunnen ausgebaut sind und mit unserer Tragkraftspritze in Betrieb genommen werden können. An beiden Varianten dieser Brunnen, wurde am heutigen Abend, eine Übung aufgebaut um die unterschiedlichen Vorgehensweisen beim Aufbau einer sicheren Wasserversorgung aus Feldberegnungsbrunnen zu üben. Fazit: Dadurch das fast alle Eigentümer der Beregnungsbrunnen anwesend waren und zudem noch Mitglieder unserer Feuerwehr sind, gab es wichtige Informationen aus erster Hand und Feldberegnungsbrunnen können ein echte Alternative zur Löschwasserversorgung sein.Geplant ist in lockerer Folge, jeden Brunnen einmal auszuprobieren.

Aufmerksame Zuhörer in der Gemarkung Schulendorf
Christoph erklärt uns seinen elektrisch betriebenen Beregnungsbrunnen
Typischer Anschluss für den wir die passenden Anschlüsse auf unseren Fahrzeugen vorhalten
Aufbau zum Praxistest
3 Rohre am Verteiler angeschlossen
Das ganze unter Druck gespeist von einer elektrischen Brunnenpumpe
Abbau und abrücken zum Saugbrunnentest
Vorbereiten der TS an einem Saugbrunnen
Ansaugen des Löschwassers über unsere TS
Wasserversorgung "steht"
Auch hier werden zwei Strahlrohre ausreichend mit Wasser versorgt