{"id":55,"date":"2014-01-07T18:55:05","date_gmt":"2014-01-07T18:55:05","guid":{"rendered":"http:\/\/ff.ff-schulendorf.de\/?p=55"},"modified":"2014-02-01T20:24:29","modified_gmt":"2014-02-01T20:24:29","slug":"chronik-der-ff-schulendorf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ff-schulendorf.de\/?p=55","title":{"rendered":"Chronik der FF Schulendorf"},"content":{"rendered":"<p align=\"center\"><strong>Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Schulendorf<\/strong><\/p>\n<p align=\"center\">Gegr\u00fcndet wurde die Freiwillige Feuerwehr Schulendorf am 01.04.1934.<\/p>\n<p>Bis zu diesem Zeitpunkt existierte eine so genannte Zwangswehr der Ortsteile Schulendorf &#8211; Franzhagen und Bartelsdorf\u00a0 mit jeweils zwei Spritzenh\u00e4usern und auch zwei Handdruckspritzen, welche in die neu gegr\u00fcndete Feuerwehr \u00fcbernommen wurden. Eine dieser Handdruckspritzen befindet sich seit Juni 2000 im Besitz der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenbek und wurde dort komplett restauriert.<\/p>\n<p>Zu den Gr\u00fcndungsmitgliedern am 01.04.1934 geh\u00f6rten folgende 25 Kameraden:<\/p>\n<p align=\"center\"><strong>Friedrich Jenkel als Wehrf\u00fchrer<\/strong><br \/>\n<strong>August Maack als Stellv. Wehrf\u00fchrer<\/strong><\/p>\n<p>Heinrich Schlottmann (Bartelsdorf)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Heinrich Burmester<br \/>\nOtto Ohlrogge\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0Heinrich Niebuhr<br \/>\nHeinrich Schlottmann (Franzhagen)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 August Ohle<br \/>\nHeinrich Peters\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 Hans Schlottmann<br \/>\nJohannes Niebuhr\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Heinrich K\u00f6ster<br \/>\nHermann Hinrichs\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Emil L\u00fcdemann<br \/>\nJohannes Ohle\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0 Carl Br\u00fcgemann<br \/>\nHans Siemers\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Hermann M\u00f6ller<br \/>\nAugust Peters\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Otto Hinrichs<br \/>\nPaul Burmester\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Heinrich Sch\u00f6neberg<br \/>\nAugust Sch\u00f6neberg\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Herbert Ohle<br \/>\nErich Wohler<\/p>\n<p>Das Durchschnittsalter zu diesem Zeitpunkt lag bei 34,5 Jahren<\/p>\n<p>Folgende Wehrf\u00fchrer leiteten die Geschicke der Feuerwehr:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Vom 01.04.1934 bis 14.02.1946\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 \u00a0Friedrich Jenkel<br \/>\nVom 14.02.1946 bis 15.05.1954\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0August Maack ab 01.04.1954 Amtswehrf\u00fchrer<br \/>\nVom 15.05.1954 bis 02.02.1990<strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong>Hans Sch\u00fctt ab 01.04.1972 stellv.Amtswehrf\u00fchrer<br \/>\nVom 02.02.1990 bis 09.02.1996\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Hans Heinrich Schlottmann<br \/>\nVom 02.02.1996 bis 09.04.2008\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Dieter Schlottmann<br \/>\nAb 08.02.2008 bis\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Henning Beck<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zu den Anf\u00e4ngen, die erste Tragkraftspritze wurde noch vor Kriegsbeginn beschafft.<br \/>\nBei Kriegsende war diese jedoch nicht mehr vorhanden, so dass von den Engl\u00e4ndern eine Ersatzpumpe zugeteilt wurde.<\/p>\n<p>Am 27.07.1955 wurde eine Neue Magirus Tragkraftspritze mit VW-Motor beschafft.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Flurbereinigung wurden 1960 zwei Feuerl\u00f6schteiche einer in Bartelsdorf und einer in Schulendorf ausgebaut.<br \/>\nDes Weiteren wurde ein Bohrbrunnen\u00a0 in der Stra\u00dfe \u201eZum Str\u00fcken\u201c zwischen den Anwesen Maack und Siemers gebohrt.<br \/>\nUm den Brandschutz in Bartelsdorf insbesondere im Bereich Blumenweg-Kiebitzstrasse sicherzustellen wurde ein Wasserentnahmevertrag mit dem Landwirt Ohlrogge geschlossen, der es erm\u00f6glicht aus der Beregnungsanlage L\u00f6schwasser zu entnehmen.<\/p>\n<p>Am 22.04.1965 wurde ein TSF Fahrzeug Typ Ford-Transit mit METZ Aufbau gekauft.<\/p>\n<p>Der Schlauchbestand war zu dieser Zeit auf 420m B-L\u00e4ngen und 285m C-L\u00e4ngen angewachsen, und wurde am 18.02.1969 vom Kreisfeuerwehrverband \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>1970\/71 wurde unser altes Spritzenhaus\u00a0 abgerissen.<br \/>\n1971 wurde ein Neues Feuerwehrger\u00e4tehaus mit zwei Einstellpl\u00e4tzen, Unterrichtsraum und WC erbaut.<br \/>\nEinweihung und \u00dcbergabe fanden am 20.05.1972 statt.<\/p>\n<p>Im Jahre 1999 wurde das Feuerwehrger\u00e4tehaus im gro\u00dfen Stil umgebaut, es bekam ein neues Dach und der ehemalige Unterrichtsraum wurde vergr\u00f6\u00dfert und neu durchdacht.<br \/>\nMit K\u00fcche, Abstellraum und neuem Mobiliar ausgestattet, wurden auch Toiletten f\u00fcr Damen und Herren gebaut, sowie eine Mannschaftsdusche und ein Ger\u00e4teraum f\u00fcr den Atemschutzger\u00e4tewart errichtet.<br \/>\nRichtfest war am 05.05.1999<br \/>\nEinweihung am 28.10.1999<\/p>\n<p>Am 16.05.1975 wurde ein gebrauchtes LF8\/TS beschafft<strong>,<\/strong> welches zuvor in Husum seinen Dienst verrichtete f\u00fcr das 7 Jahre alte Fahrzeug mussten 7000 DM bezahlt werden, im Gegenzug wurde unser altes Staffelfahrzeug f\u00fcr 3000 DM verkauft. Das LF8\/TS\u00a0 wurde Ende 2010 nach jahrzehntelanger treuer und zuverl\u00e4ssiger \u201ePflichterf\u00fcllung\u201c an das Feuerwehrmuseum in Schwerin abgegeben und kann dort besichtigt werden.<br \/>\nAls Ersatzbeschaffung gab es f\u00fcr\u00a0 unsere Wehr einen VW-Bus Modell T5, den wir mit viel Eigenleistung und Unterst\u00fctzung des Kreisschirrmeisters nach Feierabend oder an unseren\u00a0 Urlaubstagen den Schulendorfer Anforderungen anpassten.<\/p>\n<p>Am 16.11.1976 erhielten wir 4 umluftunabh\u00e4ngige Atemschutzger\u00e4te, welche in 2007 durch die derzeit aktuellsten Ger\u00e4te PSS 7000 der Firma DR\u00c4GER\u00a0 ersetzt worden sind, somit ist ein gro\u00dfer Schritt in Richtung Sicherheit und Stand der Technik gemacht worden.<\/p>\n<p>1979 wurden 2m-Band Funkger\u00e4te beschafft.<\/p>\n<p>Ende Dezember 1981 wurde das \u201eNeue\u201c LF8 Magirus f\u00fcr 106.000 DM gekauft, welches heute noch treu seinen Dienst absolviert. In 1994 wurde ein 600 Liter Edelstahltank nachger\u00fcstet, somit wurde aus dem LF8 ein LF8\/6.<\/p>\n<p>Die Ausr\u00fcstung der Kameraden wurde den Vorschriften, und Anforderungen des Feuerwehrdienstes ebenfalls angepasst, genannt seien hier als Beispiel die NOMEX Jacken, sowie Handschuhe f\u00fcr den Innenangriff und NOMEX- Flammschutzhauben.<\/p>\n<p>Auch stellten wir uns Leistungsbewertungen beginnend im Jahre 1968 mit der Leistungsplakette in Bronze.<br \/>\n1969 wurde die Leistungsplakette Bronze erfolgreich wiederholt.<br \/>\nAm 06.06.1970 bestand man die Leistungsplakette in Silber<\/p>\n<p>Am 09.10.1982 errang die Feuerwehr Schulendorf als <strong>erste<\/strong> Feuerwehr im Kreis-Herzogtum-Lauenburg das Bronzene Feuerwehr Ehrenbeil.<br \/>\nAm 22.03.1986 errang die Feuerwehr Schulendorf wiederum als<strong> erste<\/strong> im Kreis das Silberne Feuerwehr Ehrenbeil, beide Ehrenbeile haben Ihren Platz im Unterrichtsraum gefunden.<br \/>\n1998 und 2003 konnten wir die Leistungsfahrt auf Amtsebene gewinnen<br \/>\n2005 wurde die Leistungsbewertung \u201eRoter Hahn\u201c Stufe 1 bestanden.<br \/>\n2010 wurde die Leistungsbewertung \u201eRoter Hahn\u201c Stufe 2 bestanden.<\/p>\n<p>Im Oktober 2010 wurde ein VW T5 beschafft, welcher zu einem Mehrzweckfahrzeug umgebaut wurde, am 24.10.2010 wurde das MZF im Rahmen einer kleinen Feier , seiner Bestimmung \u00fcbergeben.<br \/>\n2011 wurde die Leistungsbewertung \u201eRoter Hahn\u201c Stufe 3 bestanden.<\/p>\n<p>Im Januar 2012 wurde mit der Planung eines Neuen Staffell\u00f6schfahrzeugs begonnen, ebenso wurden die Planungen zur Beschaffung eines TSA und eines Rollcontainers &#8220; L\u00f6schwasserversorgung&#8220; begonnen.<\/p>\n<p>Die feierliche \u00dcbergabe eines MAN mit Magirus Aufbau, sowie eines Koch-Anh\u00e4ngers mit einem Jerg Rollcontainer fand im Rahmen eines Dorffestes im August 2013 statt.<\/p>\n<p>Bei vielen Vergleichsschie\u00dfen der Sch\u00fctzenvereine konnten Mannschaften unserer Wehr als erster und zweiter Sieger das Feld behaupten, wer sich ein Bild von Unseren Erfolgen machen m\u00f6chte schaue sich im Feuerwehrhaus unsere Galerie der Pokale und Urkunden an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\">Freiwillige Feuerwehr Schulendorf<br \/>\nAmt B\u00fcchen<br \/>\nKreis-Herzogtum-Lauenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Schulendorf Gegr\u00fcndet wurde die Freiwillige Feuerwehr Schulendorf am 01.04.1934. 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